Wir waren heute zum Bauernmarkt. Das war ein tolles Erlebnis. 120 Stände, es waren ganz viele Mitmachaktionen für Klein und Groß. Ich denke die Kinder, die hinter dem alten Traktor die Kartoffeln gesammelt haben, hatten den meisten Spaß. Für Erwachsene gibt es schöne Deko, viel Wissenswertes zu naturnahen Gärten, leckere Dinge aus der Region. Wir hatten einen wunderschönen Tag. Gerne immer wieder.
Ich war heute gemeinsam mit meiner Tochter im LVR-Freilichtmuseum Lindlar. Schon als Kind war ich oft mit meinen Eltern hier, und es ist erstaunlich: Es hat noch immer genau denselben besonderen Charme wie früher! Meine Tochter hatte riesigen Spaß. Ihr absolutes Highlight war es, selbst ein Seil nach alter Handwerkskunst zu drehen – eine tolle Erfahrung für Kinder, Geschichte so hautnah zu erleben. Allerdings vergleicht man beim Schlendern durch die historischen Gebäude unwillkürlich die Vergangenheit mit der Gegenwart. Mir ist aufgefallen, dass einige Attraktionen aus meiner eigenen Kindheit leider verschwunden sind. Früher wurde zum Beispiel frisches Brot im historischen Steinofen gebacken und der Schmied hat das Eisen am offenen Feuer geformt – das gab es heute leider nicht mehr zu sehen. Auch die Wasserpumpe, mit der man früher selbst die Wassermühle in Gang setzen konnte, funktionierte nicht oder war nicht mehr da. Fazit: Auch wenn sich manche Vorführungen und Mitmach-Angebote über die Jahre verändert haben oder leider weggefallen sind, bleibt das Freilichtmuseum Lindlar ein wunderschönes Ausflugsziel für die ganze Familie – und ein Ort, an dem sich Generationen begegnen.
Hat uns sehr gefallen. Alte Handwerksmeister, freundliche Mitarbeiter und viel wissenswertes über die frühere Lebensgestaltung der Bäuerinnen und Bauern . Es gibt auch tolle Tiere, vogelwelt und wildblüten. Es ist ein Ort der Entfaltung und des Wissensdurstes.
Wir haben schon einige Freilichtmuseen besucht – unter anderem das Wasmeier Freilichtmuseum am Schliersee – und dachten eigentlich, das wäre kaum zu übertreffen. Aber das Freilichtmuseum in Lindlar hat uns wirklich tief beeindruckt. Hier merkt man überall, mit wie viel Herzblut, Leidenschaft und Liebe zum Detail alles gestaltet und gepflegt wird. Es gibt unglaublich viel zu entdecken – ein einziger Tag reicht eigentlich gar nicht aus, um alles in Ruhe anzuschauen. Für uns war der Besuch aber auch etwas ganz Besonderes aus persönlichen Gründen: Ein Haus eines Verwandten wurde hier wieder aufgebaut. Und wir hatten unglaubliches Glück. Mit den wenigen Informationen aus einem Beitrag des WDR konnte meine Stieftochter tatsächlich das Haus ihres Opas wiederfinden. Ein wirklich emotionaler und unvergesslicher Moment für unsere Familie. Das Heidehaus wurde erst eine Woche zuvor eröffnet und wir werden dem Museum nun auch noch einige Bilder zur Verfügung stellen. Es ist schön zu sehen, dass es Menschen gibt, die sich mit so viel Engagement dafür einsetzen, Geschichte und Erinnerungen zu bewahren. Von Herzen Danke, dass Opas Hans sein Haus hier einen so wunderbaren Platz gefunden hat.
Wir waren im Mai zu Besuch. Der Ort bietet ein wirklich großzügiges Gelände. Dennoch empfanden wir unseren Besuch nur als durchwachsen. Uns fehlte eine Idee für den geeigneten Rundweg, insbesondere wenn man keine riesigen Strecken mehr laufen kann. Ebenso waren die Schilder recht umfangreich - kleine Beschreibungen wären meiner Meinung nach geeigneter gewesen. Durch Zufall haben wir dann noch eine Möglichkeit zum einkehren gefunden.
Ich war zum 1. Mal dort „Jrön un Jedön“ - es war ein wunderbarer Ausflug . Mein Großvater stammt aus Ronsdorf , die alten Häuser und Gärten - so schön zu sehen ! Die Leute alle freundlich , gute Stimmung , tolle Angebote und Pflanzen . Parkplatz - Management - es hat einfach alles gestimmt ! Danke für diesen schönen Ort und das Team, was Alles am Laufen hält !
Besonders geeignet für Familien mit Kindern, hier können sie an verschiedenen Stellen sehen, wie die Menschen im Oberbergischen früher gelebt haben, auch eine Schule von früher ist eingerichtet, ein Backhaus, in welchem auch Brot gebacken wird, das ganze Gelände ist schön angelegt und eignet sich ebenfalls für einen Spaziergang. Ich war hier früher schon mit meinen Kindern und gehe jetzt mit den Urenkeln.
In diesem Freilichtmuseum kann man gut erkennen, wie es mit uns Hobbits weitergehen kann, wenn wir unsere Höhlen verlassen werden: Schöne Fachwerkhäuser aus NRW wurden abgetragen und hier wieder aufgestellt. Man kann (vermutlich nicht immer) den Duft von frischen Waffeln und Bollebäuschen genießen, Schmieden bei der Arbeit zuschauen und das alles bei einem entspanntem Spaziergang. Ganz klare Empfehlung