Wir haben schon einige Freilichtmuseen besucht – unter anderem das Wasmeier Freilichtmuseum am Schliersee – und dachten eigentlich, das wäre kaum zu übertreffen. Aber das Freilichtmuseum in Lindlar hat uns wirklich tief beeindruckt. Hier merkt man überall, mit wie viel Herzblut, Leidenschaft und Liebe zum Detail alles gestaltet und gepflegt wird. Es gibt unglaublich viel zu entdecken – ein einziger Tag reicht eigentlich gar nicht aus, um alles in Ruhe anzuschauen. Für uns war der Besuch aber auch etwas ganz Besonderes aus persönlichen Gründen: Ein Haus eines Verwandten wurde hier wieder aufgebaut. Und wir hatten unglaubliches Glück. Mit den wenigen Informationen aus einem Beitrag des WDR konnte meine Stieftochter tatsächlich das Haus ihres Opas wiederfinden. Ein wirklich emotionaler und unvergesslicher Moment für unsere Familie. Das Heidehaus wurde erst eine Woche zuvor eröffnet und wir werden dem Museum nun auch noch einige Bilder zur Verfügung stellen. Es ist schön zu sehen, dass es Menschen gibt, die sich mit so viel Engagement dafür einsetzen, Geschichte und Erinnerungen zu bewahren. Von Herzen Danke, dass Opas Hans sein Haus hier einen so wunderbaren Platz gefunden hat.
Wir waren im Mai zu Besuch. Der Ort bietet ein wirklich großzügiges Gelände. Dennoch empfanden wir unseren Besuch nur als durchwachsen. Uns fehlte eine Idee für den geeigneten Rundweg, insbesondere wenn man keine riesigen Strecken mehr laufen kann. Ebenso waren die Schilder recht umfangreich - kleine Beschreibungen wären meiner Meinung nach geeigneter gewesen. Durch Zufall haben wir dann noch eine Möglichkeit zum einkehren gefunden.
Ich war zum 1. Mal dort „Jrön un Jedön“ - es war ein wunderbarer Ausflug . Mein Großvater stammt aus Ronsdorf , die alten Häuser und Gärten - so schön zu sehen ! Die Leute alle freundlich , gute Stimmung , tolle Angebote und Pflanzen . Parkplatz - Management - es hat einfach alles gestimmt ! Danke für diesen schönen Ort und das Team, was Alles am Laufen hält !
Besonders geeignet für Familien mit Kindern, hier können sie an verschiedenen Stellen sehen, wie die Menschen im Oberbergischen früher gelebt haben, auch eine Schule von früher ist eingerichtet, ein Backhaus, in welchem auch Brot gebacken wird, das ganze Gelände ist schön angelegt und eignet sich ebenfalls für einen Spaziergang. Ich war hier früher schon mit meinen Kindern und gehe jetzt mit den Urenkeln.
In diesem Freilichtmuseum kann man gut erkennen, wie es mit uns Hobbits weitergehen kann, wenn wir unsere Höhlen verlassen werden: Schöne Fachwerkhäuser aus NRW wurden abgetragen und hier wieder aufgestellt. Man kann (vermutlich nicht immer) den Duft von frischen Waffeln und Bollebäuschen genießen, Schmieden bei der Arbeit zuschauen und das alles bei einem entspanntem Spaziergang. Ganz klare Empfehlung