Staatsbetrieb Sachsenforst - Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz
01814 Bad Schandau
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Wir waren mit der ganzen Familie im NationalparkZentrum Sächsische Schweiz und hatten einen sehr schönen und informativen Besuch. Die Ausstellungen sind modern, anschaulich und auch für Kinder gut verständlich gestaltet. Unsere Kinder hatten viel Spaß beim Entdecken und Mitmachen. Besonders gut gefallen hat uns, dass Natur, Tierwelt und Landschaft der Sächsischen Schweiz spannend und interaktiv erklärt werden. So lernen Kinder spielerisch und Erwachsene nehmen ebenfalls viel Neues mit. Das Personal war freundlich und hilfsbereit, und das Zentrum ist sehr familienfreundlich. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
NationalparkZentrum Sächsische SchweizVon Dima Классен am 05. Januar 2026 -
Tolle Ausstellung mit allerhand Themenbereichen rund um die Sächsische Schweiz. Nettes Personal und die Entrittspreise sind für das was man geboten bekommt voll Ok.
NationalparkZentrum Sächsische SchweizVon Sven Krause am 24. April 2026 -
Die Landschaft des Elbsandsteingebirges ist bekannt für ihre Felsformationen. Sie sind sowohl das Relikt eines kreidezeitlichen Meeres, ein Lebens- und Brutplatz für viele Tiere, eine künstlerische Inspirationsquelle, ein Ort der schwer einnehmbaren Burgen und Festungen und natürlich ein Touristenmagnet. Viele dieser Aspekte werden im NationalparkZentrum Sächsische Schweiz angerissen, zunächst natürlich die Enstehungsgeschichte: Vor etwa 90 Millionen Jahren befand sich hier noch ein Flachmeer, in das Flüsse jede Menge Quarzsand, Ton und Mergel spülten. Es lagerte sich Sandschicht über Sandschicht ab. Durch Druck verfestigten sich diese Sedimente und bildeten innerhalb von sieben Millionen Jahren eine 600 Meter mächtige Sandsteinplatte. Vor 80 Millionen Jahren hoben dann Erdbewegungen das Gelände an, das Meer zog sich zurück und Gebirge faltete sich auf. Das Erzgebirge schob sich von Süden gegen die Sandsteinplatte, das Lausitzer Granitmassiv von Norden her. Die Sandsteinplatte richtete sich dadurch schräg auf und bekam Risse. Durch diese Bruchlinien drang Wind und Wetter in den Fels vor und trug ihn teilweise ab. Zurück blieben die quaderförmigen, zerklüfteten Felsformationen, wie wir sie heute kennen. Die Verwitterung ist immer noch am Werk. Sie wirkt jedoch nicht überall gleich, denn das Gestein ist unterschiedlich hart. Deshalb entstehen zahlreiche Überhänge, bizarre Sanduhrformationen und Höhlen. Rauminstallationen und ausgestopfte Tiere entführen in die Felswelten. Zum Beispiel nistet der Schwarzstorch an den Felswänden. Sein Nest, der sogenannte Horst, kann bis zu 300 Kilogramm wiegen. An ihm wird über viele Jahre weitergebaut, manchmal ein ganzes Jahrzehnt! Äste sorgen für die nötige Stabilität und Moos für bequeme Polsterung. Der Schwarzstorch hat eine Flügelspannweite von annähernd zwei Metern. Trotzdem kann er filigran durch Baumkronen fliegen. Möglich macht das sein Flügel, der ähnlich beweglich ist wie unser Handgelenk. Die breiten Flügel erleichtern das Manövrieren durchs Geäst. Wie der Schwarzstorch sucht auch der Wanderfalke Felsvorsprunge zum Brüten auf. Er findet hier ein ideales Jagdrevier. Fliegende Vögel finden keine Deckung, wenn sie von einer Felsformation zur nächsten fliegen. Sobald sie die Baumkronen verlassen, kann der in großer Höhe kreisende Wanderfalke zuschlagen. Mit bis zu 320 Kilometern pro Stunde im Sturzflug packen seine kräftigen Fänge andere Vögel noch im Flug. Unterhalb der felsigen Höhen, im windgeschützten feucht-kühlen Bergmischwald, schleicht in der Morgen- und Abenddämmerung ein anderer tierischer Jäger durch das Unterholz; der Luchs. Seine Augen sind rund sechsmal lichtempfindlicher als menschliche Augen. Dank ihnen findet der Luchs zuverlässig Rehe, gelegentlich aber auch Mäuse, Hasen und Füchse, seine Beute. Das Sprichwort "Augen haben wie ein Luchs" kommt nicht von Ungefähr. In antiken Gelehrtentexten hieß es sogar, der Luchs könne durch Wände hindurchsehen. Das wohl bemerkenswerteste Geschöpf der Sächsischen Schweiz ist allerdings eines der zugleich kleinsten Tiere: Die Rote Waldameise. Sie ist nicht größer als ein Zentimeter, kann aber mit ihren Kieferzangen das Zwanzigfache ihres Körpergewichts tragen. Eine menschliche Frau, die ähnlich stark wäre, müsste ein Klavier eine Leiter hoch schleppen können! Ameisenarbeiterinnen sind so stark, um ihr Nest von Abfall, Parasiten und toten Ameisen frei zu halten. Der Ameisenhügel kann über einen Meter Höhe erreichen und 5 Millionen Tiere umfassen - das ist mehr als Berlin Einwohner zählt. Zahllose Gänge sorgen für eine gute Durchlüftung - nicht zu warm und nicht zu feucht. Die Sächsische Schweiz ist aber nicht nur für Tiere von Bedeutung. Auch der Mensch hat seine Spuren hinterlassen und nach Erholung in der schroffen Natur gesucht. Hier erblickten die Musiker der Romantik das Dramatische der Felsen, die Schönheit der Elbe und den Schauder des Waldes. Carl Maria Weber und Richard Wagner verwandelten diese bewegenden Eindrücke in heute weltbekannte Opernstücke, zum Beispiel die Entwürfe der Musik zu Lohengrin.
NationalparkZentrum Sächsische SchweizVon Jannik Gorewoda am 05. Oktober 2025 -
Eine richtig gute Ausstellung gerade auch für Kinder mit interessanten Ausführungen zu den Regeln im Naturschutzgebiet. Ein niedlicher Film mit Buschweiblein und Qwerx. Und toll: eine große Spielesammlung.
NationalparkZentrum Sächsische SchweizVon Lhea Cami am 23. Februar 2026 -
Reichlich Informationen über die Entstehung der Gegend und Wissenswertes über flora und Fauna. Geplante Besuchszeit etwa 1 Stunde. Unweit vom s-Bahnhof oder Fährkay. Eintrittspreis ok
NationalparkZentrum Sächsische SchweizVon Karina Múller am 11. Juni 2026 -
Tolles Museum. Viel zum probieren. Viel erklärt. Unten sogar mit Kino und minifilm über die Region. Preis ist günstig. Personal super freundlich. Unten können Sachen in den Spind verschlossen werden. Hunde sind auch herzlich willkommen. Eines mit Abstand der besten museen auf meiner Liste
NationalparkZentrum Sächsische SchweizVon Rene Häuschen am 09. Juni 2025 -
Sehr unterhaltsam und lehrreich, vor allem für Kinder. Hier lernt man etwas über die Entstehung des Elbsandsteingebirges und den Schutz und Erhaltung der Bewohner des Nationalpark. Es werden darüber Filme gezeigt. Die Besucher werden im Nationalparkzentrum dazu animiert Verschiedenes auszuprobieren und zu erforschen. Für Familien, Gruppen und Schulklassen sehr geeignet.
NationalparkZentrum Sächsische SchweizVon Enrico Fankhänel am 25. Oktober 2022 -
Hatte den Kinosaal für mich alleine, auch mal witzig😂 Sehr gute kleine Ausstellung über die Entstehung des Elbsandsteingebirges, die Kulturlandschaft und Flora und Fauna des Nationalparks. Als Hintergrundinfo für meine Wanderung auf dem Malerweg war es ideal.
NationalparkZentrum Sächsische SchweizVon Battram Lala am 19. April 2025 -
Sehr interessant und vielseitig in den Informationen. Besonders gelungen werden Kinder an das Thema Natur und Umweltschutz herangeführt und einbezogen. Man kann viel Zeit hier verbringen, will man sich tiefgründig mit allem beschäftigen. Eine Frage: Warum kassiert man hier Eintritt, während ich das in anderen Bundesländern kostenfrei erlebte?
NationalparkZentrum Sächsische SchweizVon Barbara Appolt am 24. April 2025 -
Wir waren zu ersten mal bei der Tourismusbörse 2025 dabei und durften so über "Gutes von hier" unseren leckeren Honig und andere Produkte präsentieren.
NationalparkZentrum Sächsische SchweizVon Martina Thiele (Imkerei Familie Thiele) am 27. März 2025 -
Echt super schön gemacht und viele Informationen. Ist ein Besuch auf jedenfalls wert
NationalparkZentrum Sächsische SchweizVon Steven Meyer am 14. April 2025 -
Tolles Mitmachmuseum, lehrreich und interessant, auch für Kinder sehr schön erklärt.
NationalparkZentrum Sächsische SchweizVon Annette Spengler am 12. Oktober 2024 -
Startpunkt für eine geführte Wanderung zum Thema Ameisen.
Nationalparkverwaltung Sächsische SchweizVon Sabine Hergert am 31. Juli 2022 -
Nette und kompetente Auskunft am Telefon.
Nationalparkverwaltung Sächsische SchweizVon Martin Müller am 02. März 2021